Körperpflege Ratgeber

Körperpflege · Erfahrungsbericht

Warum ich mit 51 plötzlich anders roch

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[BILD: Motiv aus der Anzeige ergänzen — Frau ca. 50, riecht am Blusenkragen, kein Produkt im Bild]

Ich bin 53, und seit zwei Jahren passiert mir fast jeden Tag dasselbe: Ich dusche morgens, ziehe mich frisch an, und nach drei Stunden rieche ich trotzdem wieder, und zwar nach einer schärferen, fremderen Version von mir selbst, die ich so an mir gar nicht kenne. Am Anfang dachte ich, ich bilde mir das nur ein, bis ich merkte, dass ich mein ganzes Verhalten längst danach ausrichte.

Was sich in zwei Jahren alles verändert hat

Ich trage keine hellen Blusen mehr, weil ich mir bei jeder hellen Farbe ausmale, wie sichtbar ein Rand am Ärmel wäre, und ich halte mich im Zug nicht mehr oben fest, weil ich nicht will, dass jemand neben mir die Nase rümpft, während er sich am selben Griff festhält. Wenn meine Tochter mich umarmt, rieche ich vorher kurz an meinem eigenen Ärmel, und sie hat es bisher nie bemerkt, aber ich merke es jedes Mal, und am meisten erschöpft mich dabei das ständige Mitdenken, das nie aufhört.

  • Ich trage keine hellen Blusen mehr, weil ich mir bei jeder hellen Farbe ausmale, wie sichtbar ein Rand am Ärmel wäre.
  • Ich halte mich im Zug nicht mehr oben fest, weil ich nicht will, dass jemand neben mir die Nase rümpft, während er sich am selben Griff festhält.
  • Wenn meine Tochter mich umarmt, rieche ich vorher kurz an meinem eigenen Ärmel, und sie hat es bisher nie bemerkt, aber ich merke es jedes Mal.

Was ich alles versucht habe

Ich dusche inzwischen zweimal am Tag, ich habe das Waschmittel zweimal gewechselt, und ich bin von der Drogerie zur teuren Marke aus der Apotheke gewechselt, weil ich dachte, dass es am Produkt liegen müsste. Zeitweise habe ich sogar zwei Deos übereinandergelegt, eins morgens und eins zur Mittagspause, und trotzdem war der Geruch nach ein paar Stunden wieder da. Am schlimmsten war es, wenn er sich mit dem Parfüm aus dem Deo mischte, denn dann roch es nach beidem gleichzeitig, und das war ehrlich gesagt schlimmer, als wenn ich gar nichts benutzt hätte.

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[BILD: Platzhalter — Motiv ergänzen, z. B. Produkte im Bad]

Am meisten hat mir der Gedanke zugesetzt, dass es längst jemand gemerkt hat und nur zu höflich ist, um etwas zu sagen.

Der Termin, nach dem ich aufgehört habe zu fragen

Bei meiner Ärztin hat das ganze Gespräch keine zwei Minuten gedauert. Sie sagte, das seien eben die Hormone, das werde vor dem Besserwerden erst mal schlimmer, und für sie war das Thema damit erledigt. Ich bin noch eine Weile zu ihr gegangen, aber ich habe aufgehört, den Geruch anzusprechen, weil ich das Gefühl hatte, dass ich damit ohnehin nirgendwo hinkomme.

Sie sagte, das seien eben die Hormone, das werde vor dem Besserwerden erst mal schlimmer, und für sie war das Thema damit erledigt.

Was mir dann jemand erklärt hat

Vor sechs Monaten hat mir dann jemand erklärt, was in dieser Lebensphase mit dem Schweiß tatsächlich passiert, und seitdem sehe ich die ganze Sache anders. Der Geruch, der mich seit zwei Jahren beschäftigt, entsteht durch Bakterien, die auf der Haut sitzen und den Schweiß zersetzen, lange nachdem er die Drüse verlassen hat. Frischer Schweiß riecht kaum, ungefähr so, wie Wasser kaum riecht, und erst wenn er ein paar Stunden auf der Haut liegt und die Bakterien ihn zersetzt haben, entsteht der Geruch, den ich all die Zeit loswerden wollte.

Dazu kommt, dass der Körper zwei verschiedene Sorten Schweißdrüsen hat und nur eine davon dafür verantwortlich ist. Die einen sitzen über den ganzen Körper verteilt und geben vor allem Wasser ab, um dich zu kühlen. Die anderen sitzen vor allem in den Achseln und geben einen dickeren Schweiß mit Fett und Eiweiß darin ab, und genau von diesen zwei Stoffen leben die Geruchsbakterien am liebsten. Viele Frauen berichten, dass ihnen dieser Unterschied ausgerechnet in den Wechseljahren zum ersten Mal richtig auffällt, und man weiß, dass diese Drüsen auf Hormone reagieren. Ob das schon der ganze Grund ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber es würde erklären, warum bei mir mit Anfang fünfzig etwas anfing, das vorher nie ein Thema war.

Warum ausgerechnet die Sachen nicht geholfen haben, die ich benutzt habe

Am meisten beruhigt hat mich zu verstehen, warum meine bisherigen Versuche scheitern mussten: Jedes Produkt, das ich benutzt hatte, war für ein anderes Problem gebaut. Ein Antitranspirant verengt die Ausgänge der Schweißdrüsen, damit weniger Schweiß nach außen kommt, aber gegen die Bakterien, die den Geruch überhaupt erst produzieren, tut es rein gar nichts, und die sitzen einfach weiter da und warten, bis wieder etwas für sie ankommt. Genau das erklärt das Muster, das ich an mir selbst beobachtet habe: morgens hält es, mittags ist der Geruch wieder da.

Ich habe außerdem eine Zeit lang ein Naturdeo mit Natron benutzt, weil es harmloser klang, aber Natron ist stark basisch, während die Haut von Natur aus einen leicht sauren Schutzfilm hat, der Geruchsbakterien in Schach hält. Wer diesen Film jeden Morgen mit Natron wegkippt, macht es kurzfristig etwas besser und mittelfristig schlechter, und bei mir kamen zusätzlich gereizte Stellen nach dem Rasieren dazu, was die ganze Sache nicht angenehmer gemacht hat.

Antitranspirant

Ein Antitranspirant verengt die Ausgänge der Schweißdrüsen, damit weniger Schweiß nach außen kommt, aber gegen die Bakterien, die den Geruch überhaupt erst produzieren, tut es rein gar nichts, und die sitzen einfach weiter da und warten, bis wieder etwas für sie ankommt.

Zink und Magnesium

Zink wirkt direkt gegen die Bakterien, die den Geruch produzieren, und Magnesium sorgt dafür, dass die Haut in der Achsel weniger sauer wird, ohne den Schutzfilm zu zerstören, den Natron wegkippt, sodass den Bakterien schlicht die Grundlage fehlt, auf der sie den Geruch erst entstehen lassen.

Knapp zwei Wochen

In einer doppelblinden Studie aus Kopenhagen wurde über einen Zeitraum von knapp zwei Wochen untersucht, wie sich Zink auf die geruchsbildenden Bakterien auf der Haut auswirkt. Am Ende des Zeitraums war die Bakterienzahl bei den Teilnehmenden deutlich zurückgegangen, und viele berichteten von sich aus, dass der Geruch verschwunden war, ganz ohne Parfüm in der Rezeptur.

Was seitdem anders ist

Seitdem benutze ich morgens eine Creme mit Zink und Magnesium, und mehr habe ich an meinem Tag nicht verändert. Zink wirkt direkt gegen die Bakterien, die den Geruch produzieren, und Magnesium sorgt dafür, dass die Haut in der Achsel weniger sauer wird, ohne den Schutzfilm zu zerstören, den Natron wegkippt, sodass den Bakterien schlicht die Grundlage fehlt, auf der sie den Geruch erst entstehen lassen. Beide Mineralien sitzen in einer Basis aus verseiftem Olivenöl, die sie über den Tag verteilt abgibt, statt alles auf einmal freizusetzen, und genau daran war bei mir jedes Naturdeo vorher gescheitert, weil der Wirkstoff zwar gut war, aber nach vier Stunden aufgebraucht. Die Hersteller nennen diese Kombination aus den beiden Mineralien und der Olivenölbasis den OleaMineral Complex.

[BILD: Platzhalter — Motiv folgt]
[BILD: Platzhalter — Motiv ergänzen, z. B. Alltagsszene heute]

Der Geruch entscheidet sich auf der Haut, lange bevor er nach draußen dringt.

Wo ich heute stehe

Ich will hier nichts versprechen, was ich nicht halten kann, denn jede Haut reagiert anders, und ich kann nur von meinem eigenen Alltag erzählen. Aber ich halte mich im Zug wieder oben fest, ich habe wieder eine helle Bluse gekauft, und ich habe aufgehört, vor jeder Umarmung an meinem Ärmel zu riechen. Wenn du gerade an dem Punkt bist, an dem ich vor einem halben Jahr war, dann wollte ich dir zumindest erzählen, was bei mir den Unterschied gemacht hat.

  • Ich halte mich im Zug wieder oben fest
  • ich habe wieder eine helle Bluse gekauft
  • ich habe aufgehört, vor jeder Umarmung an meinem Ärmel zu riechen

Das ist die Creme, von der ich hier erzähle.

Zur Deo Creme mit Zink und Magnesium →